Nachruf

Wir trauern um unser Gründungsmitglied Paula Weber-Schäfer

Auszug aus dem Nachruf des Freisinger Tagblatts
von Wolfgang Schnetz

Selbstbewusst, ihr Lebtag lang sozial engagiert und ausgestattet mit einem unverwüstlichen Humor, hatte die gebürtige Freisingerin stets ein offenes Ohr für die Nöte und Sorgen ihrer Mitbürger und Freunde. „Die Weber Paula“, wie sie zeitlebens – auch nach der Hochzeit mit dem einstigen Alt-OB und Ehrenbürger Adolf Schäfer im Jahr 1988 – genannt wurde, war aber nicht nur Freisingerin, sondern ist ein Stück Freisinger Stadtgeschichte geworden.
Vor allem dem sozialen Miteinander hatte Paula Weber-Schäfer ihr Schaffen gewidmet. Sie war Brückenbauerin zwischen den Generationen.

Das Theaterspiel war das Herzens-Hobby der Paula. Ob in den vielen Jahren der Ära Simon Huber und seiner Freisinger Laienspielgemeinschaft oder bis zuletzt als Gründungsmitglied der Laienbühne Freising: Viele Jahrzehnte war sie viel umjubelter Publikumsmagnet im Asamtheater, stets abonniert auf starke Frauen mit Durchsetzungskraft – wie im richtigen Leben halt.

Ihre Lebensrolle aber kam spät: Die alte Häuslerin Mariann in Thoma’s „Magdalena“, inszeniert von Adolf Gumberger in den Jahren 2005 und 2011 vor der Oberberghausener Waldkirche. Da zeigte sie einen Frauentypus, den sie so noch nie gezeigt hatte: zart, zerbrechlich, abgeklärt: „Das ging mir schon an die Nieren“, gestand sie damals.

Liebe Paula du wirst uns mit deiner herzlichen Art, deinem fröhlich-markanten Lachen und deinem großen Engagement in ewiger Erinnerung bleiben!

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