Schäfer, Adolf († 2009)

Dr. Adolf Schäfer war Gründungsmitglied und seit 1993 Ehrenmitglied der Laienbühne Freising e.V.

"Kunst muss man sich auch mal leisten dürfen" - das war das Credo von Dr. Adolf Schäfer, dem "großen Adi" der Laienbühne Freising. Wir haben ihm viel zu verdanken: Er war Gönner, Unterstützer, Ratgeber und vor allem Freund. Im Laufe der nunmehr 21 Jahre des Bestehens der Laienbühne Freising, sind von einigen Spielern tiefe Freundschaften zu Adolf Schäfer gewachsen. Für diese Spieler wurde der Adi zum Begleiter, zum Berater - zum "Lebensmensch" über alle Altersgrenzen hinweg. Die Entwicklung der Laienbühne Freising verfolgte er stets mit Herzblut und auch auf ungewöhnliche Wege, die das Ensemble manchmal beschritt, folgte er nach. Immer auch gab es aufmunternde Worte vor der Aufführung oder während der Pause für "seine Truppe". Das war ihm Anliegen und Herzenswunsch gleichermaßen. So war er auch noch bei der Premiere der "Teufelsbraut" dabei, auch wenn es ihm aufgrund der Krankheit schon sichtlich schwerer fiel als sonst. "Des geht scho, hauptsach ich bin do", rief der Adi den Mitgliedern zu. Und er war da, fieberte mit und war sichtlich glücklich, als die Vorstellung nach zwei Stunden mit großem Erfolg über die Bühne gegangen war.

Dr. Adolf Schäfer verstarb im Dezember 2009.
In unseren Herzen und in unserer Erinnerung hat er nach wie vor seinen Platz in der ersten Reihe.

Arnold und Bach

Arnold und Bach nannten sich die deutschen Schauspieler, Komödianten und Theaterautoren Franz Arnold und Ernst Bach.

Beide lernten einander zwischen 1907 und 1909 am Theater in Berlin kennen und verfassten seitdem zahlreiche Schwänke und Lustspiele. Die Uraufführungen in denen stets beide gemeinsam auftraten wurden von Bach selbst inszeniert und eroberten die Herzen des Publikums. Nach dem Ersten Weltkrieg ging Bach als Direktor an das Volkstheater München. Arnold kümmerte sich weiter um die Vermarktung der gemeinsamen Werke. Die kreativen Entwicklungen der Stücke fanden meist am Starnberger See statt. Die Zusammenarbeit endete mit Bachs Tod im Jahr 1929.

Das gemeinsame Vermächtnis gehört bis heute zu den Klassikern des Boulevardtheaters. Durch zahlreiche Fernsehübertragungen und Verfilmungen sind ihre Werke einem breiten Publikum bekannt geworden.

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